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Nachteil ist die Unabhängigkeit und Inkompatibilität der Rekonstruktionen zueinander. Dies mag u.a. ein Grund sein, weshalb bisher nicht der Versuch unternommen wurde, sie zu einem zusammenhängenden Vergangenheitsbild zu verschmelzen. Dies soll im Rahmen dieses Projektes erstmalig geschehen. Darstellungen der Vergangenheit werden so in einer höheren Informationsebene neu vernetzt und strukturiert. So wird ein neuer, einheitlicher und leicht interpretierbarer Zugang zur Vergangenheit geschaffen.
Ein Schwerpunkt der Arbeit ist es, Visualisierungsformen zu finden, die komplexe Sachverhalte anschaulich vermitteln, ein anderer, die Besonderheiten der Geschichtsforschung in den Visualisierungen zu berücksichtigen. So spielt die Vermittlung der "Unschärfe des Wissens" über die Vergangenheit bei Rekonstruktionen eine zentrale Rolle - eine Rolle, der bisher nur ungenügend Aufmerksamkeit geschenkt wurde.

Das Forschungsprojekt ist eine Kooperationsarbeit der Diessenbacher Tewissen GbR mit der Hochschule Bochum und der Hochschule Anhalt.